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20.01.2013
Deathmatch
Pünktlich zum Jahresbeginn holt der Irbis seine Jungen aus den Nestern um zu spielen und sich an alten Erinnerungen zu erfreuen und die Zukunft mit glorreichen Erwartungen zu schmücken.
Die Jagd beginnt … von Neuem!
09.08.2009
Kriminelle Jugendliche VS Schießwütige Polizei
Es ist wieder soweit: Ein Ereignis ist eingetreten, über das sich die Medien mal wieder den Mund zerreißen. In diesem Fall ist es der tragische Tod eines 14 jährigen Jugendlichen. Er und ein Freund haben am Mittwoch in der Nacht versucht eine Merkur Filiale zu überfallen. Die Polizei konnte die Täter jedoch erwischen. Es endete mit einem toten und einem verletzten Jugendlichen.
Also mich würde echt interessieren was da passiert ist. Warum hat die Polizei geschossen? Andererseits, warum wollen ein 14 und ein 16 Jähriger eine Filiale ausrauben? Wer ist nun der Schuldige?... Einige wahre Antworten werden wahrscheinlich nie das Licht der Öffentlichkeit erreichen!
Jedoch ärgern mich einige Aussagen von den Medien, wie "Er hatte noch sein ganzes Leben vor sich...er hätte noch ein so braver Bub werden können...blablabla". Mit solchen Sätzen versuchen die Medien das Thema zu emotionalisieren und zwingen uns gleichzeitig ihre Meinung auf. Das ist unsachlich! Natürlich ist es tragisch, wenn ein noch so junger Bursche stirbt. Andere meinen, "Er habe den Tod verdient, was raubt er auch ein Geschäft aus und bedroht die Polizisten". Dies finde ich ebenfalls unsachlich. Mit so einer Aussage will man höchstens das Thema mundtot reden und sich nicht konstruktiv damit auseinandersetzen.
Um sachlich fortzufahren; Die Schuld liegt meiner Meinung nach nicht bei den Jugendlichen!
Sondern: bei den Eltern und bei den Polizisten, Teils Teils.
Bei den Eltern: Ich gehe davon aus (und ich hoffe jeder pflichtet mir bei), dass es nicht normal ist als Jugendlicher mit seinem Kumpel ein Geschäft zu überfallen. Warum also dies tun? Des Überlebens willen? Wohl eher nicht. Ich denke eher, dass diesen Jugendlichen einfach "fad" war. Dies mag jedoch abstrakt und komisch wirken, leuchtet jedoch bei näherer situativer Betrachtung ein. Florian P., so der Name des verstorbenen Jugendlichen, wuchs nicht in einem behüteten Elternhaus auf. Eltern geschieden, Sonderschule, etc. In solch einen Umfeld aufzuwachsen ist, sozial gesehen, Gift. Vor allem, da Kinder und Jugendliche die elterliche Führung brauchen, da sie manipulativ äußerst anfällig sind. Zurück zur Lage: derbe Sprache drauf, Sonderschule und ein "klein wenig" Übermut verleiten zu manch unsinnigen Sachen in einer Gruppe aus "Gleichgesinnten"(Das heißt jetzt nicht, dass ein Jugendlicher, der eine Sonderschule besucht, tiefste Proletensprache spricht und mit seinen Freunden abhängt, die genau so sind wie er, gleich ein Krimineller ist. Nur das Potenzial ist höher als bei beispielsweise bei einem Hauptschüler etc.). Das tragische an der Sache ist jetzt, dass die Gesellschaft sich von diesem Thema polarisiert und nicht Schuld sein möchte. Aber genau deswegen ist sie es. Man soll sich nun fragen, wie es dazu überhaupt gekommen ist!
Die Polizisten tragen meiner Meinung nach auch einen (kleinerer) Teil der Schuld, denn sie hätten wissen sollen wie man sich richtig verhält. Es ist schon verständlich, dass bei einem die Nerven nicht so ganz mitspielen. Man stelle sich vor: Es ist Nacht, ein Einbruch, vielleicht sind es Räuber, die zu allem bereit sind, Adrenalin wird in die Blutbahn abgegeben, die Täter drohen, die Szenarie gerät außer Kontrolle, Bäng! Trotzdem finde ich, dass ein Polizist im Außendienst gerade in so einer Situation einen kühlen Kopf bewahren muss, den Fehler kosten in diesem Fall Menschenleben.
Wer ist jetzt nun der Schuldige? Die Täter selber? Die Polizisten? Die Eltern? Die Gesellschaft?
Doch wie soll man das in einer Zeitung schreiben? BINGO, ein dritter Verdächtiger muss her. Er ist schnell gefunden, ein 28 Jähriger Rumäne. Irgendwie lächerlich, oder?
Meiner Meinung nach sind hier viele unglückliche Ereignisse in kurzer Zeitabfolge aufeinandergetroffen, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses verschwindend gering ist (ich kann zwar nur Baumdiagramme, aber wenn Ereignisse dieser Art häufiger auftreten würden, dann wäre jetzt nicht so ein Tohuwabohu). Kurz gesagt: "Shit happens!".
PS: Dieser Artikel mag dem ein oder anderen unsachlich, subjektiv und stupide erscheinen. Nicht meine Sache. Aber völlig objektiv über so ein Thema zu schreiben ist schwer und man wird sich dessen erst bewusst, wenn man den Artikel schreibt. Hier ist ein Besserer:
http://mein.salzburg.com/blog/standpunkt/2009/08/die-tragodie-von-krems.html
PPS: Rest in Peace
MfG Phoenix
Ich hoffe, dass sich in Zukunft solche Ereignisse vermeiden lassen.
Also mich würde echt interessieren was da passiert ist. Warum hat die Polizei geschossen? Andererseits, warum wollen ein 14 und ein 16 Jähriger eine Filiale ausrauben? Wer ist nun der Schuldige?... Einige wahre Antworten werden wahrscheinlich nie das Licht der Öffentlichkeit erreichen!
Jedoch ärgern mich einige Aussagen von den Medien, wie "Er hatte noch sein ganzes Leben vor sich...er hätte noch ein so braver Bub werden können...blablabla". Mit solchen Sätzen versuchen die Medien das Thema zu emotionalisieren und zwingen uns gleichzeitig ihre Meinung auf. Das ist unsachlich! Natürlich ist es tragisch, wenn ein noch so junger Bursche stirbt. Andere meinen, "Er habe den Tod verdient, was raubt er auch ein Geschäft aus und bedroht die Polizisten". Dies finde ich ebenfalls unsachlich. Mit so einer Aussage will man höchstens das Thema mundtot reden und sich nicht konstruktiv damit auseinandersetzen.
Um sachlich fortzufahren; Die Schuld liegt meiner Meinung nach nicht bei den Jugendlichen!
Sondern: bei den Eltern und bei den Polizisten, Teils Teils.
Bei den Eltern: Ich gehe davon aus (und ich hoffe jeder pflichtet mir bei), dass es nicht normal ist als Jugendlicher mit seinem Kumpel ein Geschäft zu überfallen. Warum also dies tun? Des Überlebens willen? Wohl eher nicht. Ich denke eher, dass diesen Jugendlichen einfach "fad" war. Dies mag jedoch abstrakt und komisch wirken, leuchtet jedoch bei näherer situativer Betrachtung ein. Florian P., so der Name des verstorbenen Jugendlichen, wuchs nicht in einem behüteten Elternhaus auf. Eltern geschieden, Sonderschule, etc. In solch einen Umfeld aufzuwachsen ist, sozial gesehen, Gift. Vor allem, da Kinder und Jugendliche die elterliche Führung brauchen, da sie manipulativ äußerst anfällig sind. Zurück zur Lage: derbe Sprache drauf, Sonderschule und ein "klein wenig" Übermut verleiten zu manch unsinnigen Sachen in einer Gruppe aus "Gleichgesinnten"(Das heißt jetzt nicht, dass ein Jugendlicher, der eine Sonderschule besucht, tiefste Proletensprache spricht und mit seinen Freunden abhängt, die genau so sind wie er, gleich ein Krimineller ist. Nur das Potenzial ist höher als bei beispielsweise bei einem Hauptschüler etc.). Das tragische an der Sache ist jetzt, dass die Gesellschaft sich von diesem Thema polarisiert und nicht Schuld sein möchte. Aber genau deswegen ist sie es. Man soll sich nun fragen, wie es dazu überhaupt gekommen ist!
Die Polizisten tragen meiner Meinung nach auch einen (kleinerer) Teil der Schuld, denn sie hätten wissen sollen wie man sich richtig verhält. Es ist schon verständlich, dass bei einem die Nerven nicht so ganz mitspielen. Man stelle sich vor: Es ist Nacht, ein Einbruch, vielleicht sind es Räuber, die zu allem bereit sind, Adrenalin wird in die Blutbahn abgegeben, die Täter drohen, die Szenarie gerät außer Kontrolle, Bäng! Trotzdem finde ich, dass ein Polizist im Außendienst gerade in so einer Situation einen kühlen Kopf bewahren muss, den Fehler kosten in diesem Fall Menschenleben.
Wer ist jetzt nun der Schuldige? Die Täter selber? Die Polizisten? Die Eltern? Die Gesellschaft?
Doch wie soll man das in einer Zeitung schreiben? BINGO, ein dritter Verdächtiger muss her. Er ist schnell gefunden, ein 28 Jähriger Rumäne. Irgendwie lächerlich, oder?
Meiner Meinung nach sind hier viele unglückliche Ereignisse in kurzer Zeitabfolge aufeinandergetroffen, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses verschwindend gering ist (ich kann zwar nur Baumdiagramme, aber wenn Ereignisse dieser Art häufiger auftreten würden, dann wäre jetzt nicht so ein Tohuwabohu). Kurz gesagt: "Shit happens!".
PS: Dieser Artikel mag dem ein oder anderen unsachlich, subjektiv und stupide erscheinen. Nicht meine Sache. Aber völlig objektiv über so ein Thema zu schreiben ist schwer und man wird sich dessen erst bewusst, wenn man den Artikel schreibt. Hier ist ein Besserer:
http://mein.salzburg.com/blog/standpunkt/2009/08/die-tragodie-von-krems.html
PPS: Rest in Peace
MfG Phoenix
Ich hoffe, dass sich in Zukunft solche Ereignisse vermeiden lassen.
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