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20.04.2014

Kochen mit Ken & Ben: Risekuchen



Der Irbis hat mal wieder die Eier aus dem Sack gelassen … oder besser gesagt: Die Reiskörner!
In unserer neuen Kochshow „Kochen mit Ken & Ben“ versuchen wir altbewährtes mit Neuem zu vermischen und etwas Wunderbares daraus zu kochen.

Dieses erste Mal versuchen sich unsere beiden 5-Sterne Köche an einer einfachen Speise: Reiskuchen: Mit guten Zutaten, einer Prise Übermut und viel Wahnsinn wird gekocht, gewitzt, gelacht und gekleckert.

Also seid bereit wenn wir die Pfannen zum Schwitzen, die Töpfe zum Kochen, den Magen zum Brodeln, und die Münder zum Tröpfeln bringen.

Viel Spaß und Happy Eastern
Euer _irbis-Team

12.10.2012

How I Made Your Mother Bored

 »Der Irbis hat zwei Gelüste: Das Erschaffen und das Zerstören.«

»Beinahe 5 Monate ist es her, …« – das habe ich bei Asphalt geschrieben. Jetzt sind wieder etwa 5 Monate seit unserer letzten Aktivität vergangen. Anscheinend kristalliert sich da ein unbeabsichtigter Rhythmus heraus. Hoffentlich werden wir es schaffen ihn zu beschleunigen. Badääääm: Und schon sind wir beim Thema.

Nach einem heißen Sommer sind wir zurück und was tun wir?
Kurz gesagt: Wir geilen uns an der Geschwindigkeit und Perfektion der technischen Hoheit unserer westlichen Gesellschaft auf, die uns Tag für Tag durch Werbung und Nutzung schmackhaft gemacht wird.

Das Motto: Die Technik ist schön.

Blöd nur, dass wir als Menschen, die wir nun einmal sind, den Versuchungen dieser schönen Technik mit all ihrer Geschwindigkeit und Effizienz verfallen und uns kaum von ihr zu trennen vermögen – also benutzen und missbrauchen wir sie. Wir missbrauchen sie nicht nur, wir brauchen sie auch. Missbraucht sie uns auch oder lassen wir sie uns missbrauchen?
Ohne sie geht es anscheinend nicht. Denn was wäre eigentlich das alles hier ohne die Technik?
Oberstes Gebot: Den Prozess, den Rechenvorgang darf es eigentlich nicht mehr geben – zumindest nicht mehr wahrnehmbar. Das Ergebnis ist das Ziel. Das muss so sein, denn sonst geht einem doch die Zeit verloren, von der man ja nur begrenzt hat. Wertvoll ist die Zeit, wie das Geld. Mehr wert, wenn weniger da. Zeit ist ja bekanntlich Geld. Geld besteht aus Zahlen. Zahlen bestimmen die Technik. Die Technik uns und wir die Technik?
Eine Krücke soll uns das Gehen erleichtern, aber beeinflusst sie nicht auch unseren Gang?
Gewöhnen wir uns vielleicht so sehr an diese Krücke, dass sie bei ihrer Entfernung einen Krüppel hinterlässt?

Die Technik ist schön.

Kommen wir nun zu einer Erläuterung eines konkreten Prozesses – für all jene, die sich für den Prozess zu diesem Video interessieren:

Grundfrage: Wie kann man den Zusammenbau eines Computers spannend darstellen?
Mögliche Antwort: Dramatisierung dieses banalen Vorgangs.

Das haben wir durch die Darstellung dieser Handlung in einer schnellen und abstrakten Form versucht. Die vielen Großaufnahmen erhöhen den Grad der Abstraktion des Objektes bzw. des Raumes. Dazu kommen eine Parallelhandlung und ein paar Objekte, die am Ende zu einer Einheit finden.
Ein schönes Gefühl ist das, wenn am Ende dann alles einen Sinn ergibt – wenn der Zuschauer aus den vorhandenen Einzelteilen durch den Prozess des Rezipierens den Film innerlich zusammengebaut, so wie der Protagonist schon den Computer. Und dann … .
Das Video soll auch einen Versuch darstellen, den Zuseher im Strom der technischen Schönheit schwimmen zu lassen, ihn zu faszinieren und auch seine Grenzen der Wahrnehmung durch Geschwindigkeit auszuloten.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Experiment geglückt ist. Einen Versuch war es wert.

Musik:
Ivan Chew – Nanyang Journey
Morgantj – The Chase

Unsere allseits beliebte Sounddatenbank:
freesound.org

In diesem Sinne: We love to entertain you!
JC

07.04.2012

Asphalt



»Erholt von einem langen Winter im Himalaya, wetzt der Irbis nun wieder seine Krallen. Er wittert Beute – der Hase ist wieder da – er liebt Omelett.«

Beinahe 5 Monate ist es her, dass wir ein Video gemacht haben. Fleißige studierende Menschen, wie wir nun einmal sind, haben natürlich nicht mehr so oft Zeit wie noch zu den ungekümmerten Schulzeiten. Da bieten sich natürlich Feiertage und Ferien an um Unfug zu treiben und Spaß zu haben.

Da wir im letzten Sommer die Roller und Skateboards wiederentdeckt hatten war bald klar, dass wir diese Elemente bald einmal irgendwo verwenden werden müssen. Unsere »Gang« haben wir »Asphalt« genannt.
Gedreht wurde am 1.4. am Nachmittag. Philipp hat diesmal den Großteil der Regiearbeit übernommen und ich die Kamera (mit einem neu eingeweihten Stativ). Die immer wieder herausragende Performance unserer Schauspieler (Georg, Mario, Michael) hat uns auch diesmal schwer beeindruckt.
Geschnitten habe ich das Ganze dann gleich am selben Abend und am Donnerstag haben wir uns wieder zusammengesetzt und diesen Trailer gemeinsam vertont. Diesmal auch mit selbst aufgenommenen Sounds und einer noch nie dagewesenen Off-Stimme.
Gestern, Freitag, habe ich dann den Ton abgemischt und das Color-Grading (Bild-, Farbeinstellungen) gemacht.
Es war ziemlich aufwändig für einen so kurzen Trailer, da die zumindest das technische Know-How von Mal zu Mal größer wird und somit auch die Anforderungen und Erwartungen (vor allem meinerseits) steigen, aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

Ich hoffe ihr genießt unser diesjähriges Osterspecial.


LG und bis 2000-ei-zehn
JC

07.11.2010

Waldemar: (K)eine Geschichte

Finally ...
... nach langer Pause hat sich ein Teil des IM-Teams (Mike und ich, JC) aufgerafft und eine neue kleine Side-Production gedreht.
Wie bei allen unseren kleinen Projekten, war auch dieses ungeplant :) ... der Reiz des Ungewissen.

Preproduction

Production
In gewisser Weise ist Waldemar ein Start einer neuen Ära von Irbismedia. Zum allerersten Mal
haben wir auf einer DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera) gedreht. Dieses Unterfangen war natürlich auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die durch die "neue" Technik entstanden ist.
Zuallererst war es vollkommen neu, dass man aufgrund der oft geringen Schärfentiefe eigentlich einen "Focus-Puller" brauchen würde, nur waren wir hier nur zu zweit ... also hieß es immer den gleichen Abstand zum scharfen Objekt zu halten, oder, wie in einer der letzten Szenen zu sehen ist, sich als Kameramann selbst am fokussieren zu versuchen ... nicht so leicht wie man denkt, sieht man auch^^.
Neu war auch die Tatsache, dass wir logischerweise nicht mehr auf Band aufgezeichnet haben und dadurch jedes Gefühl für die Länge des bereits aufgenommenen Materials verlorengeht. Dafür erspart man sich das ewige Spulen und das Einspielen auf den Computer findet nicht mehr, wie bei miniDV, in Echtzeit statt. Außerdem ist das Material HD (zumindest 720p), jedoch kann man nicht so viel Material aufnehmen, aber wie durch ein Zeichen haben wir uns am Vortag eine 8GB-SD besorgt ;).
Ein großes Problem war auch die Winterzeit, denn die Sonne  verschwindet schneller als man glaubt. Wir haben um 15:00 begonnen zu drehen und um 17:00 war fast nichts mehr zu machen, trotz der größerern Lichtempfindlichkeit der DSLR im Vergleich zu unseren Camcorder. Naja, da die rauschenden Szenen nicht überwiegen, verkraftet man sie, hoffe ich zumindest.
Eine andere Erkenntnis: Überschätze nicht den Bildstabilisator. Anfangs haben wir zwar mit unserer Do-It-Yourself-Steadycam gearbeitet, aber das hat die Dreharbeiten so sehr verzögert, dass wir dann nach einem Akkuwechsel, der eine Demontage der DSLR von der Kamerahalterung erfordert, war das Licht schon so gering, dass wir beschlossen haben, ohne weiterzumachen.

Postproduction
Auch der Schnitt war neu, denn mit unserem alten Schnittprogramm, haben wir es nicht zustande gebracht, das Videomaterial der DSLR zu verarbeiten. Also haben wir auf ein neues Programm ausweichen müssen ... zwar sind Schnittprogramme sehr ähnlich, nur der Flow kommt erst nach einiger Zeit. Im Endeffekt haben wir bis 22:00 geschnitten.

Jetzt noch ein paar Worte zum Video selbst:
Waldemar ist eine Produktion über ... nichts. Zumindest nichts im Speziellen. Also ist alles über nichts, aber doch über etwas, was wir aber nicht genauer definieren können. Kommunikation und Realität sind Teil von Waldemar, aber wer er ist, ist unklar. Jeder muss selbst Waldemar im Wald finden und für sich definieren. Der daraus resultierende Wahnsinn betrifft uns alle, aber vielleicht steckt ja auch ein Sinn im Wahn- und Unsinn, denn Klarheit ist das, was sich jeder wünscht.

So, nach diesen erzählerischen Ergüssen kann man nun endlich auch das Mysterium sehen, natürlich auch in der Side Projects Sektion:


May the Cinemaphonic Quadrovision be with you,
JC

08.08.2010

IVV: Der Release

So, nun ist es geschafft:
Irbis Medias neuer Kurzfilm: "In Video Veritas" ist nun einige Zeit nach der offiziellen Fertigstellung endlich für jeden verfügbar.
Hier kann man sich jetzt den Film erst einmal anschauen:


In unserem Main Projects Bereich stehen ab jetzt nähere Infos zu dem Film.
Aber wir haben ja bei diesem Projekt auch schon über die verschiedenen Produktionsphasen berichtet, wie den Dreh, den Schnitt und die akustische Untermalung. Zu guter Letzt gibt es auch noch Bilder vom Dreh in der Behind The Scenes Sektion.

12.01.2010

LVN: Release steht an

Nach einem langen Produktionsstopp ist es nun endlich soweit, der 2. offizielle Film der _irbismedia Filmgruppe ist offiziell fertig gestellt.

Wie man dem Kurzfilm Blog bereits entnehmen konnte soll dieser Film im Gegensatz zum vorherigen ein ernsteres Thema ansprechen.
Durch professionelleres Equipment (v.a. Kamera, Ton und Untermalungsmusik) und genauere Planung des Drehs haben wir versucht den Film seriöser wirken zu lassen. Natürlich hoffen wir, dass das auch geglückt ist.

Der Film selbst wird wahrscheinlich in naher Zukunft (leider noch kein konkreter Termin) seine Premiere feiern und ist nachher für Interessenten auf Nachfrage zu bekommen.

IM