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20.01.2013

Deathmatch



Pünktlich zum Jahresbeginn holt der Irbis seine Jungen aus den Nestern um zu spielen und sich an alten Erinnerungen zu erfreuen und die Zukunft mit glorreichen Erwartungen zu schmücken.

Die Jagd beginnt … von Neuem!

12.10.2012

How I Made Your Mother Bored

 »Der Irbis hat zwei Gelüste: Das Erschaffen und das Zerstören.«

»Beinahe 5 Monate ist es her, …« – das habe ich bei Asphalt geschrieben. Jetzt sind wieder etwa 5 Monate seit unserer letzten Aktivität vergangen. Anscheinend kristalliert sich da ein unbeabsichtigter Rhythmus heraus. Hoffentlich werden wir es schaffen ihn zu beschleunigen. Badääääm: Und schon sind wir beim Thema.

Nach einem heißen Sommer sind wir zurück und was tun wir?
Kurz gesagt: Wir geilen uns an der Geschwindigkeit und Perfektion der technischen Hoheit unserer westlichen Gesellschaft auf, die uns Tag für Tag durch Werbung und Nutzung schmackhaft gemacht wird.

Das Motto: Die Technik ist schön.

Blöd nur, dass wir als Menschen, die wir nun einmal sind, den Versuchungen dieser schönen Technik mit all ihrer Geschwindigkeit und Effizienz verfallen und uns kaum von ihr zu trennen vermögen – also benutzen und missbrauchen wir sie. Wir missbrauchen sie nicht nur, wir brauchen sie auch. Missbraucht sie uns auch oder lassen wir sie uns missbrauchen?
Ohne sie geht es anscheinend nicht. Denn was wäre eigentlich das alles hier ohne die Technik?
Oberstes Gebot: Den Prozess, den Rechenvorgang darf es eigentlich nicht mehr geben – zumindest nicht mehr wahrnehmbar. Das Ergebnis ist das Ziel. Das muss so sein, denn sonst geht einem doch die Zeit verloren, von der man ja nur begrenzt hat. Wertvoll ist die Zeit, wie das Geld. Mehr wert, wenn weniger da. Zeit ist ja bekanntlich Geld. Geld besteht aus Zahlen. Zahlen bestimmen die Technik. Die Technik uns und wir die Technik?
Eine Krücke soll uns das Gehen erleichtern, aber beeinflusst sie nicht auch unseren Gang?
Gewöhnen wir uns vielleicht so sehr an diese Krücke, dass sie bei ihrer Entfernung einen Krüppel hinterlässt?

Die Technik ist schön.

Kommen wir nun zu einer Erläuterung eines konkreten Prozesses – für all jene, die sich für den Prozess zu diesem Video interessieren:

Grundfrage: Wie kann man den Zusammenbau eines Computers spannend darstellen?
Mögliche Antwort: Dramatisierung dieses banalen Vorgangs.

Das haben wir durch die Darstellung dieser Handlung in einer schnellen und abstrakten Form versucht. Die vielen Großaufnahmen erhöhen den Grad der Abstraktion des Objektes bzw. des Raumes. Dazu kommen eine Parallelhandlung und ein paar Objekte, die am Ende zu einer Einheit finden.
Ein schönes Gefühl ist das, wenn am Ende dann alles einen Sinn ergibt – wenn der Zuschauer aus den vorhandenen Einzelteilen durch den Prozess des Rezipierens den Film innerlich zusammengebaut, so wie der Protagonist schon den Computer. Und dann … .
Das Video soll auch einen Versuch darstellen, den Zuseher im Strom der technischen Schönheit schwimmen zu lassen, ihn zu faszinieren und auch seine Grenzen der Wahrnehmung durch Geschwindigkeit auszuloten.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Experiment geglückt ist. Einen Versuch war es wert.

Musik:
Ivan Chew – Nanyang Journey
Morgantj – The Chase

Unsere allseits beliebte Sounddatenbank:
freesound.org

In diesem Sinne: We love to entertain you!
JC

07.11.2010

Waldemar: (K)eine Geschichte

Finally ...
... nach langer Pause hat sich ein Teil des IM-Teams (Mike und ich, JC) aufgerafft und eine neue kleine Side-Production gedreht.
Wie bei allen unseren kleinen Projekten, war auch dieses ungeplant :) ... der Reiz des Ungewissen.

Preproduction

Production
In gewisser Weise ist Waldemar ein Start einer neuen Ära von Irbismedia. Zum allerersten Mal
haben wir auf einer DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera) gedreht. Dieses Unterfangen war natürlich auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die durch die "neue" Technik entstanden ist.
Zuallererst war es vollkommen neu, dass man aufgrund der oft geringen Schärfentiefe eigentlich einen "Focus-Puller" brauchen würde, nur waren wir hier nur zu zweit ... also hieß es immer den gleichen Abstand zum scharfen Objekt zu halten, oder, wie in einer der letzten Szenen zu sehen ist, sich als Kameramann selbst am fokussieren zu versuchen ... nicht so leicht wie man denkt, sieht man auch^^.
Neu war auch die Tatsache, dass wir logischerweise nicht mehr auf Band aufgezeichnet haben und dadurch jedes Gefühl für die Länge des bereits aufgenommenen Materials verlorengeht. Dafür erspart man sich das ewige Spulen und das Einspielen auf den Computer findet nicht mehr, wie bei miniDV, in Echtzeit statt. Außerdem ist das Material HD (zumindest 720p), jedoch kann man nicht so viel Material aufnehmen, aber wie durch ein Zeichen haben wir uns am Vortag eine 8GB-SD besorgt ;).
Ein großes Problem war auch die Winterzeit, denn die Sonne  verschwindet schneller als man glaubt. Wir haben um 15:00 begonnen zu drehen und um 17:00 war fast nichts mehr zu machen, trotz der größerern Lichtempfindlichkeit der DSLR im Vergleich zu unseren Camcorder. Naja, da die rauschenden Szenen nicht überwiegen, verkraftet man sie, hoffe ich zumindest.
Eine andere Erkenntnis: Überschätze nicht den Bildstabilisator. Anfangs haben wir zwar mit unserer Do-It-Yourself-Steadycam gearbeitet, aber das hat die Dreharbeiten so sehr verzögert, dass wir dann nach einem Akkuwechsel, der eine Demontage der DSLR von der Kamerahalterung erfordert, war das Licht schon so gering, dass wir beschlossen haben, ohne weiterzumachen.

Postproduction
Auch der Schnitt war neu, denn mit unserem alten Schnittprogramm, haben wir es nicht zustande gebracht, das Videomaterial der DSLR zu verarbeiten. Also haben wir auf ein neues Programm ausweichen müssen ... zwar sind Schnittprogramme sehr ähnlich, nur der Flow kommt erst nach einiger Zeit. Im Endeffekt haben wir bis 22:00 geschnitten.

Jetzt noch ein paar Worte zum Video selbst:
Waldemar ist eine Produktion über ... nichts. Zumindest nichts im Speziellen. Also ist alles über nichts, aber doch über etwas, was wir aber nicht genauer definieren können. Kommunikation und Realität sind Teil von Waldemar, aber wer er ist, ist unklar. Jeder muss selbst Waldemar im Wald finden und für sich definieren. Der daraus resultierende Wahnsinn betrifft uns alle, aber vielleicht steckt ja auch ein Sinn im Wahn- und Unsinn, denn Klarheit ist das, was sich jeder wünscht.

So, nach diesen erzählerischen Ergüssen kann man nun endlich auch das Mysterium sehen, natürlich auch in der Side Projects Sektion:


May the Cinemaphonic Quadrovision be with you,
JC

16.08.2010

Irbis Media: Who is Who

Das Wetter spielt heute verrückt und ich auch. Als ich heute wieder einmal auf die Fotos unseres IVV-Drehs gestoßen, habe ich mir gedacht, dass ich da ein paar Bilder eigentlich für ein neues Teambild verwenden könnte.
Wie bereits in unserem Logo habe ich ein bisschen am Schwellenwert der Fotos herumgeschraubt und versucht sie dann zu einem Gruppenbild zusammenzufügen. Das hat dann doch einige Stunden in Anspruch genommen, vor allem für die Anordnung der Köpfe und anderen Bildelemente habe ich lang gebraucht, da ich immer wieder die Positionen korrigiert habe. (Anmerkung an mich: Das nächste Mal vorher eine Skizze machen)
Übrigens ist das Format 2,35:1, also das berühmte und von mir geliebte Cinemascope-Seitenverhältnis.

Das Bild ist in der About-Sektion zu finden, aber wie immer zeige ich es auch in diesem Post:

27.06.2010

Next Project(ion): "I V V"

Wir nähern uns nun immer mehr dem Ende der Vorbereitungen für unser nächstes Projekt. Das Drehbuch ist jetzt fertig und die Storyboards dazu auch schon fast komplettiert. Jetzt fehlen nur noch die Requisiten, Statisten und Räumlichkeiten für den Dreh. Wenn nichts mehr dazwischen kommt wird nächstes Wochenende der Film abgedreht.