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07.09.2013

Gen-i-aal



Den Irbis treibt es sehr, 
im Sommer nicht nur ans Meer. 
Denn er spielt auch gern mit Worten, 
so kann er es kaum erwarten, 
ein Video zu machen. 
Wer's kapiert, hat sicherlich was zum Lachen.

Nach einem extrem heißen Sommer sind nicht nur bei uns ein paar Hirnzellen durchgeschmort. Den sublimierten Gedanken kann man sodann getrost freien Lauf lassen. Danach resublimieren sie sich zu einer festen Form … eine uns nicht ganz unbekannte Arbeitsmethode:
  1. Man setze sich abends gemeinsam hin und bringe in einem kollektiven Hirnsturm alles zu Papier, das auch nur im entferntesten phonetische bzw. konnotative Ähnlichkeiten aufweist.
  2. Man versuche alles in einen Sinnzusammenhang zu bringen.
  3. Drehen bis der Schwindel auch die letzten Hirnwindungen erreicht hat.
  4. Schneiden bis zum Anschlag.
  5. Über den Sinn des Lebens sinnieren.
Hier nun das die Ausscheidung nach einer Überdosis juristischen Abführmittels.
Übrigens: Wer im Kerker sitzt, soll mit Atombomben werfen.

Music:
Aleksandrion – Monster
Dacroy – Intro #5 Jingle
Raulin de los Bosques – Uebeder Hills
StrangeZero – The First Bar Tender
AdHoc – Serie B
Sebastien GRAMOND – Kick Off

Zu guter Letzt noch ein »Director's Cut«, der den unübertreffbaren Wortschatz eines Regisseurs zeigt:

07.04.2012

Asphalt



»Erholt von einem langen Winter im Himalaya, wetzt der Irbis nun wieder seine Krallen. Er wittert Beute – der Hase ist wieder da – er liebt Omelett.«

Beinahe 5 Monate ist es her, dass wir ein Video gemacht haben. Fleißige studierende Menschen, wie wir nun einmal sind, haben natürlich nicht mehr so oft Zeit wie noch zu den ungekümmerten Schulzeiten. Da bieten sich natürlich Feiertage und Ferien an um Unfug zu treiben und Spaß zu haben.

Da wir im letzten Sommer die Roller und Skateboards wiederentdeckt hatten war bald klar, dass wir diese Elemente bald einmal irgendwo verwenden werden müssen. Unsere »Gang« haben wir »Asphalt« genannt.
Gedreht wurde am 1.4. am Nachmittag. Philipp hat diesmal den Großteil der Regiearbeit übernommen und ich die Kamera (mit einem neu eingeweihten Stativ). Die immer wieder herausragende Performance unserer Schauspieler (Georg, Mario, Michael) hat uns auch diesmal schwer beeindruckt.
Geschnitten habe ich das Ganze dann gleich am selben Abend und am Donnerstag haben wir uns wieder zusammengesetzt und diesen Trailer gemeinsam vertont. Diesmal auch mit selbst aufgenommenen Sounds und einer noch nie dagewesenen Off-Stimme.
Gestern, Freitag, habe ich dann den Ton abgemischt und das Color-Grading (Bild-, Farbeinstellungen) gemacht.
Es war ziemlich aufwändig für einen so kurzen Trailer, da die zumindest das technische Know-How von Mal zu Mal größer wird und somit auch die Anforderungen und Erwartungen (vor allem meinerseits) steigen, aber Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

Ich hoffe ihr genießt unser diesjähriges Osterspecial.


LG und bis 2000-ei-zehn
JC

30.10.2011

Ratgeber für angehende Filmemacher

Nach all den langen Monaten Bangen und Hoffen auf einen neuen Irbis Media Post, hat das Leiden nun ein ENDE:
Iris Media präsentiert euch neues, noch nie zuvor gesehenes, Material UND eine Anleitung zum selbstständigen Filmdreh, welche mehr oder weniger ernst genommen werden kann.
Vor allem beweist das Irbis Media Team wieder einmal, wie man aus verschiedenem Material doch ein zusammenhängendes Video erschaffen kann.
Doch nun zum interessanten Teil, die Idee!




Die Dreharbeiten waren insofern spannend, da keiner von uns so recht wusste, was wir gerade drehen. Alle dachten, dass wir nur viele, kleine Kurzfilme produzieren. Doch zwei von uns wussten es besser: JC aka Jakob und Mike aka Michael!
Deswegen staunten wir anderen (Mario, Georg und ich) nicht schlecht, als wir einen Film präsentiert bekamen, der alles in einen Topf warf.
Doch die Moral von der Geschicht: Die Schauspieler mussten nach Anweisungen der beiden Produzenten handeln. Hin und wieder konnten sie Einwände äußern, aber im Großen und Ganzen wurde die Idee der beiden wenig beeinflusst, da alle dachten, es geht um mehrere abgeschlossene, kleine Kurzfilme.

Genial, auf den ersten Blick, schlau auf den zweiten Blick! Schaut man genauer hin, betrachtet man das Gesehene von einem anderen Blickwinkel, so fällt schnell auf, wie viel Arbeit es ist, einen Film zu produzieren: Angefangen von den Dreharbeiten, geeignete Drehorte finden, Einstellungen, Lichtverhältnisse, etc. All diese Dinge werden in einem Film mit Qualität berücksichtigt. So auch in diesem hier ;) Der Vergleich zwischen den ersten Filmen von Irbis Media und diesem hier zeigt es deutlicher als je zuvor.
Doch zurück zu der Interpretation des Filmes. Er zeigt deutlich, dass es nach den Dreharbeiten noch lange nicht zu Ende ist. Hier beginnt dann die eigentliche Arbeit: Schneiden, verändern, bearbeiten, rendern, brennen. Hier wird eigentlich erst der Versuch unternommen das Gedrehte in etwas anderes zu verwandeln, den Film! Und ist dies noch alles nicht genug, so muss dieser Film auch noch am Besten fehlerlos gerendert und auf ein Speichermedium übertragen werden.

So geht dieser Film "Ratgeber für angehende Filmemacher" von Irbis Media über die Grenze des Films hinaus, indem er beschreibt, was sich wirklich "hinter den Kulissen" abspielt. Das Streben nach Perfektion im Film und durch ihn hindurch zu bewirken. Vielleicht hat Irbis Media es geschafft, in diesem Film den Diskurs von Zuschauer und Film auf eine Metaebene zu stellen und zugleich eine Selbstreferentialität des Films zu schaffen, der versucht das Filmen zu filmen.

Peace,
Phoenix

26.07.2010

"Per Pedes" Stop-Motion für Zwischendurch

Damit die Wartezeit auf unser jüngstes Projekt IVV nicht zu zaach wird, hier ein kleines Häppchen...


Die Fotos zu diesem experimentellen Stop Motion Video habe bereits diesen Winter gemacht, ich bin aber nie dazu gekommen sie zu einem video zu vereinen - bis jetzt. das ergebnis ist "Per Pedes", eine Kamerafahrt zu Fuß! Ich bin dabei vom südöstlichsten Punkt Kärntens bis zum Wasserpark in Wien zu Fuß gegangen und habe bei jedem Schritt ein Foto gemacht (ok, das ist jetzt ein bissl sehr übertrieben), aber egal es sind Ferien.

peace IM