09.02.2011

Karate Shid

Der Frühling ist anscheinend zu früh aufgewacht, vielleicht schläft er ja auch wieder ein. Mit diesem Wissen hat der Irbis jedenfalls die Chance wahrgenommen seine Kamera auszupacken und trainieren zu gehen. Außerdem hat er ein Vorhaben, er will wieder einmal etwas schaffen, das seinen Wurzeln mehr entspricht als seine letzten geistigen Ergüsse der Winterruhe.
Mit seiner Canon EOS 550D, einem Stativ und einigen Gehilfen macht er sich auf den Weg um ein neues Abenteuer zu beschreiten. Unter dem Motto "back to the roots" hat er auch eine neue Methode gefunden, wie man einen Tripod quasi zu einer Steadycam umfunktionieren kann. Außerdem hat er sich das erste Mal in seinem Leben in der Welt der "Visual Effects" ausgetobt. So konnte er einen effektvollen Abschluss kreieren, von dem er sicherlich noch einen Söhnen und Töchtern erzählen wird.

Außerdem gibt es etwas, das der Irbis besonders schätzt - die Hilfe und Mitarbeit anderer. Somit möchte er sich besonders bei Romela, die dem Philipp ein wunderschönes blaues Auge und eine Schürfwunde am Kiefer beschert hat, bei Saijo, ohne den die Kämpfe nicht möglich gewesen wären, und bei Lukas, der sich ebenfalls für besagte Szenen eingesetzt hat, bedanken.


Weiters ein Dankeschön an die kostenlosen und wunderbaren Klänge von "freesound.org", ohne die die Kämpfe nur halb so gut gewirkt hätten. Im Speziellen qubodup - swosh, Halleck - neck crack, Syna_Max - punches and slaps, EcoDTR - laser rocket, ljudman - grenade und csengeri - thunder.

Außerdem haben die Klänge zweier Werke dieses Werk zu einem Werk gemacht:
Bleach OST - Anguish
Tekken 5 OST - Crimson Sunset (City At Sunset)


Happy Holidays,
JC

07.01.2011

Epic Finger

Es ist wieder einmal so weit.
Der Winter hat seinen Höhepunkt anscheinend schon hinter sich gebracht und der Irbis hat sich in seiner Höhle wieder einmal Zeit genommen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Zuerst kam ihm der Gedanke, sein Leben in irgendeiner Form festzuhalten. Genau das tat er auch. Da er aber ein sehr anspruchsvolles und langsames Wesen ist, traut er sich noch nicht damit nach draußen zu gehen. Er bleibt lieber in seiner Höhle und verbringt noch ein paar schöne Tage.
Um aber nicht ganz unproduktiv dazustehen, beschließt er sich erneut der alten Lehre der "Irben" zu ergeben und das Ergebnis hiermit zu präsentieren.

"Epic Finger" ist ein erneuter Versuch, wie unsinnig Material sein kann und was für Einflüsse Schnitt, Bild und Ton aufeinander haben können, auch im positiven Sinn.
Wieder mit unserer bereits verwendeten EOS 550D aufgenommen, ist das das zweite Side "Project" mit einer DSLR. Diesmal auch im Scope-Format um die epische Wirkung noch mehr zur Geltung zu bringen.


Grüße aus dem Bau,
JC

07.11.2010

Waldemar: (K)eine Geschichte

Finally ...
... nach langer Pause hat sich ein Teil des IM-Teams (Mike und ich, JC) aufgerafft und eine neue kleine Side-Production gedreht.
Wie bei allen unseren kleinen Projekten, war auch dieses ungeplant :) ... der Reiz des Ungewissen.

Preproduction

Production
In gewisser Weise ist Waldemar ein Start einer neuen Ära von Irbismedia. Zum allerersten Mal
haben wir auf einer DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera) gedreht. Dieses Unterfangen war natürlich auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die durch die "neue" Technik entstanden ist.
Zuallererst war es vollkommen neu, dass man aufgrund der oft geringen Schärfentiefe eigentlich einen "Focus-Puller" brauchen würde, nur waren wir hier nur zu zweit ... also hieß es immer den gleichen Abstand zum scharfen Objekt zu halten, oder, wie in einer der letzten Szenen zu sehen ist, sich als Kameramann selbst am fokussieren zu versuchen ... nicht so leicht wie man denkt, sieht man auch^^.
Neu war auch die Tatsache, dass wir logischerweise nicht mehr auf Band aufgezeichnet haben und dadurch jedes Gefühl für die Länge des bereits aufgenommenen Materials verlorengeht. Dafür erspart man sich das ewige Spulen und das Einspielen auf den Computer findet nicht mehr, wie bei miniDV, in Echtzeit statt. Außerdem ist das Material HD (zumindest 720p), jedoch kann man nicht so viel Material aufnehmen, aber wie durch ein Zeichen haben wir uns am Vortag eine 8GB-SD besorgt ;).
Ein großes Problem war auch die Winterzeit, denn die Sonne  verschwindet schneller als man glaubt. Wir haben um 15:00 begonnen zu drehen und um 17:00 war fast nichts mehr zu machen, trotz der größerern Lichtempfindlichkeit der DSLR im Vergleich zu unseren Camcorder. Naja, da die rauschenden Szenen nicht überwiegen, verkraftet man sie, hoffe ich zumindest.
Eine andere Erkenntnis: Überschätze nicht den Bildstabilisator. Anfangs haben wir zwar mit unserer Do-It-Yourself-Steadycam gearbeitet, aber das hat die Dreharbeiten so sehr verzögert, dass wir dann nach einem Akkuwechsel, der eine Demontage der DSLR von der Kamerahalterung erfordert, war das Licht schon so gering, dass wir beschlossen haben, ohne weiterzumachen.

Postproduction
Auch der Schnitt war neu, denn mit unserem alten Schnittprogramm, haben wir es nicht zustande gebracht, das Videomaterial der DSLR zu verarbeiten. Also haben wir auf ein neues Programm ausweichen müssen ... zwar sind Schnittprogramme sehr ähnlich, nur der Flow kommt erst nach einiger Zeit. Im Endeffekt haben wir bis 22:00 geschnitten.

Jetzt noch ein paar Worte zum Video selbst:
Waldemar ist eine Produktion über ... nichts. Zumindest nichts im Speziellen. Also ist alles über nichts, aber doch über etwas, was wir aber nicht genauer definieren können. Kommunikation und Realität sind Teil von Waldemar, aber wer er ist, ist unklar. Jeder muss selbst Waldemar im Wald finden und für sich definieren. Der daraus resultierende Wahnsinn betrifft uns alle, aber vielleicht steckt ja auch ein Sinn im Wahn- und Unsinn, denn Klarheit ist das, was sich jeder wünscht.

So, nach diesen erzählerischen Ergüssen kann man nun endlich auch das Mysterium sehen, natürlich auch in der Side Projects Sektion:


May the Cinemaphonic Quadrovision be with you,
JC